„Bedrohliche Gefühle“ von Linda Howard

„Bedrohliche Gefühle“ von Linda Howard

Inhalt

Ben Jernigan lebt abgeschieden auf einem Berg und kommt nur ins Tal, um sich Vorräte zu kaufen. Er möchte keinen Kontakt zu anderen Menschen, doch die schüchterne Sela Gordon hat es ihm angetan. Gegen seinen Willen muss er immer wieder an die schweigsame Frau denken. Sela wiederum würde nur zu gerne mehr über den gutaussehenden Exsoldaten wissen, doch als er das erste Mal mit ihr redet, warnt er sie vor einer herannahenden Katastrophe. Sie kann sich nicht vorstellen, dass Ben mit seiner Voraussage recht haben könnte, beginnt aber Vorräte zu kaufen. Als es zur Katastrophe kommt, ist Sela bewaffneten Banden ausgeliefert. Ob Ben die schöne Sela retten kann?

meine Meinung

Mich hatte an diesem Buch der Klappentext angesprochen, der mir eine tolle Liebesgeschichte mit ein wenig Action versprach. Die Autorin erzählt aus den Perspektiven von Ben und Sela und hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil. Trotzdem ist es mir schwer gefallen, mich auf die Geschichte einzulassen und ich fand die ersten 100 Seiten zeitweise doch ein wenig schwerfällig. Ich habe das Buch dann für eine Zeit zur Seite gelegt, und nach ein paar Wochen weitergelesen. Danach nahm die Handlung so richtig Fahrt auf und konnte mich dann auch für sich einnehmen.

Die Geschichte von Ben und Sela dreht sich um eine globale Katastrophe, die jederzeit auftreten kann. Dadurch fand ich manche Szenen auch eher beklemmend.

Ich mochte sowohl Sela als auch Ben sehr gerne und fand sie sympathische Protagonisten. Alles dreht sich um die Katastrophe und vor allem deren Folgen, die Liebesgeschichte zwischen den beiden wurde gut damit verknüpft, bleibt aber nicht im Vordergrund, sondern begleitet die Handlung eher. Mir hat sehr gut gefallen, wie lebensecht die Menschen geschildert wurden, ihre Taten und Reaktionen wirkten dadurch sehr realistisch. Personen, von denen man es am wenigsten erwartete, wachsen über sich hinaus, andere wiederum enttäuschen mit ihrem Verhalten eher – so, wie es eben im wahren Leben auch ist.

Fazit: „Bedrohliche Gefühle“ hatte einen für mich persönlich eher holprigen Start, nimmt dann allerdings Fahrt auf hat mir dann im Endeffekt doch auch sehr gut gefallen. Die Protagonisten – allen voran Ben und Sela – wirken sehr lebensnah und haben somit die gesamte Handlung sehr realistisch gemacht. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

18 − 12 =