„British Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward

„British Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward

Die alleinerziehende Mutter Bridget landet mit einem Angelhaken im Po in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Die Situation ist peinlich genug, allerdings wird sie noch peinlicher, als sie vom gutaussehenden Dr. Simon Hogue behandelt wird – einem Arzt, der einen unwiderstehlich britischen Akzent hat und zu dem sie sich vom ersten Moment an hingezogen fühlt. Doch der absolute Gipfel der Peinlichkeit ist es, als sich einige Zeit später herausstellt, dass er der Mieter des Zimmers ist, das sie seit kurzem untervermietet. Doch alles, was sich aus der Situation entwickelt, hat keine Zukunft, denn Simon wird nicht mehr lange in den USA bleiben, bevor er nachhause nach England reist …

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meine Meinung

Ich habe schon einige Bücher des Autorinnenduos gelesen – sie versprechen immer spritzig-erotische Liebesromane, und auch hier wurde das Versprechen problemlos gehalten.

Die Handlung wird aus den Perspektiven von Bridget und Simon abwechselnd erzählt, und somit konnte ich mich gut in die Gefühle und Gedankenwelt der beiden hineinversetzen.

Als Charaktere fand ich beide sehr gut ausgearbeitet, und beide waren mir wirklich sympathisch. Simon fand ich noch einen Tick sympathischer als Bridget, die eine ganze Zeitlang sehr abwehrend wirkt – was allerdings angesichts der Tatsache, dass sie ein Kind alleine erzieht, doch auch nachvollziehbar ist, da sie ihren Sohn nicht noch weiteren Dramen aussetzen will, als dem, dass sein Vater verstorben ist.

Die Handlung selbst entwickelt ein paar Twists, die ich nicht vorhersehen konnte, auch wenn ich das Drama im letzten Teil des Buches eher übertrieben fand und es meiner Ansicht nach auch nicht notwendig gewesen wäre.

Ansonsten allerdings hat mir das Buch wirklich gut gefallen – die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, es gibt eine süße Liebesgeschichte, prickelnde Erotik, und auch eine Handlung, die mich bis auf das erwähnte Drama für sich einnehmen konnte. Somit habe ich ein paar schöne Lesestunden erhalten, mit denen ich dem Alltag kurz entfliehen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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