“Crazy in Love” von Emma Winter

Crazy in Love Emma Winter Lesen und Träumen Rosa gold love

Inhalt

Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, vier Zeitzonen und 5000 Meilen von ihrer besten Freundin Lucy und ihrer Mutter Bow entfernt. Ihre neuen Mitschüler sind das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich toll findet: reich, elitär, arrogant. Aber wenn sie es hier schafft, dann ist ihr Traum von Yale zum Greifen nah. Um nicht völlig unterzugehen, sucht sie sich einen Job in einem Café, denn neben Listen für jede Lebenslage schreiben und Cupcakes nach Stimmungslage zu backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Dass ausgerechnet der angesagteste Typ der Weston High eines Tages hier auftaucht, passt ihr gar nicht. Denn eines will sie auf keinen Fall: sich verlieben …

350 Seiten, New Adult, Unsere Serien
Erschienen im April 2020
ISBN 978-3-95818-537-1

Es handelt sich hier um Band 1 einer Trilogie, der mit einem Cliffhanger endet.

meine Meinung

Mich hatte an diesem Buch der Klappentext angesprochen, der eine emotionale Liebesgeschichte versprach.

Die Autorin erzählt die Handlung in einem angenehmen Schreibstil aus Sicht von Sasha und Ben. Damit kann man sich als Leser gut in die Gefühle der Protagonisten versetzen und erlebt ihre Gedanken nachvollziehbar mit. Hier kommt allerdings auch gleich ein kleiner Kritikpunkt: Die Gedanken wiederholen sich und werden immer wieder durchgekaut. Das war in weiter Folge dann schon ein wenig ermüdend, und ich habe die entsprechenden Absätze dann eher überflogen.

Mir hatte der Ansatz gut gefallen, dass Sasha zu ihrer bisher ihr unbekannten vermögenden Tante zieht, um ihr Studium durchführen zu können. Sasha beweist jedenfalls die Stärke, sich durchzubeißen und ihr Studium durchzuziehen, und entwickelt großen Fleiß, um das auch zu schaffen. Sie ist also eine toughe junge Frau, die sich auch dadurch nicht unterkriegen lässt, dass sie von der Familie ihrer Tante und auch von den Studierenden der Eliteuni nicht unbedingt warmherzig aufgenommen wird. Das hat mir sehr gut an ihr gefallen. Was mich jedoch gestört hat, war die Betonung auf den vielen Kaffeekonsum. Wenn ich diese Mengen Kaffee trinken würde, wie es Sasha macht, würde ich aus dem Herzrasen gar nicht mehr herauskommen 😉

Im Gesamten blieben mir die Charaktere allerdings leider zu blass und mir fehlte die Entwicklung. Ben und Sasha können sich nicht leiden, dann erkennt Ben, dass sie vielleicht doch ganz ok ist, und plötzlich sind sie verliebt. Die eher schnellen Kapitelwechsel haben ebenso nicht dazu beigetragen, dass ich mich in der Geschichte so richtig wohl fühlen konnte.

Ich bin der Meinung, dass hier definitiv noch Luft nach oben ist, denn der Plot an sich gefällt mir gut und verspricht auch aufgrund der angedeuteten Familienprobleme jedenfalls noch sehr spannend zu werden. Bisher allerdings ist dieses Buch eins, das man lesen kann, das allerdings auch nicht unbedingt im Gedächtnis bleibt.

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