“Cursed kiss” von Alana Falk (Gods of Ivy Hall)

cursed kiss Alana Falk Gods of Ivy hall Lesen und Träumen

Inhalt

Erin ist keine normale Studentin am Ivy Hall College – sie ist eine Rachegöttin in Hades‘ Diensten und stiehlt jungen Männern mit einem Kuss die Seele. Bis Erins nächstes Opfer ihr einen Strich durch die Rechnung macht: Ihr Kommilitone Arden sieht nicht nur unverschämt gut aus, er weckt auch eine unbekannte Sehnsucht in Erin. Doch ihre Gefühle haben keine Zukunft, denn ihr Kuss wäre Ardens Untergang …
ISBN: 978-3-473-47996-2
EAN: 9783473479962
Reihe: Gods of Ivy Hall
Reihennummer: 1
Autor: Alana Falk

Cover, Klappentext und Buchinfo: Quellenangabe

meine Meinung

Bereits die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und hat mich sehr gespannt auf das Buch gemacht. Ich kannte auch bereits Bücher der Autorin – auch unter ihrem anderen Pseudonym – die mir bisher sehr gut gefallen hatten.

Griechische Mythologie, Liebe und Romantik – das sind Themen, die mich immer begeistern können und neugierig machen. Auch der Ansatz dieser Geschichte, dass Erin als Hades’ Rachegöttin niemanden küssen darf, hat mir sehr gut gefallen. Angesichts dessen, dass sie sich dann aber in Arden verliebt, bringt dies natürlich ziemliche Schwierigkeiten mit sich.

Die Handlung wird aus Erins und Ardens Sicht erzählt – eine Tatsache, die mir sehr gefällt, weil man sich damit sehr gut in die Protagonisten versetzen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen.
Die Geschichte spielt am College, und die bildlichen Beschreibungen fand ich sehr gut gelungen, ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es dort aussieht.

Warum also hat es dann für mich nicht gepasst? – es gab einfach zu viel Hin und Her. Man weiß, dass Erin Arden nicht küssen darf – aber wenn man das zum gefühlt hundertsten Mal liest und es immer wieder betont wird, dann wird es irgendwann einfach langweilig.

Auch ist die Handlung im Mittelteil sehr vor sich hingeplätschert und hat es mir wirklich schwer gemacht, mich auf das Buch zu konzentrieren, ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Und ich muss gestehen: Wäre es kein Leserundenbuch gewesen, hätte ich es abgebrochen. Statt dessen habe ich zeitweise eher quergelesen.

Der Charakter von Arden war mir zu glatt und konnte mich nicht überzeugen, er blieb blass und langweilig. Erin wiederum war gut ausgearbeitet, und ich konnte mich besser in sie hineinversetzen.

Der Schluss hatte einen Cliffhanger, der es in sich hat, und mit dem ich absolut nicht gerechnet hätte. Insofern hat es die Geschichte zwar gerettet – aber neugierig auf den Folgeband bin ich leider trotzdem nicht geworden.

Für mich war das Buch leider nichts, so gern ich es mögen wollte – schade.

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