„der Wind nimmt uns mit“ von Katharina Herzog

„der Wind nimmt uns mit“ von Katharina Herzog

Der Wind nimmt uns mit Katharina Herzog

Inhalt

Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.

Verlag: rororo
Erscheinungstermin: 16.04.2019
Lieferbar
368 Seiten
ISBN: 978-3-499-27527-2
Originalausgabe
Reihe: Farben des Sommers
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo Eigentum des Verlags.
Quellenangabe

Ich habe das Buch im Rahmen des Bloggergewinnspiels erhalten – vielen Dank dafür.

meine Meinung

Ich kenne bereits Romane der Autorin, und deshalb war die Freude groß, als ich es im Rahmen des Bloggergewinnspiels des Verlags erhalten habe.

Am Wochenende habe ich das Buch dann in einem Rutsch ausgelesen.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie erzählt aus Majas Sicht in der Gegenwart, und wechselt zwischendrin in kurzen Abschnitten in die Vergangenheit. Somit bleibt es für den Leser spannend, was vor Majas Geburt passiert ist. Mir hat dieses häppchenweise Heranführen an das Geschehene sehr gut gefallen, weil es somit keinen Moment langweilig war und die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln konnte.

Die Protagonisten sind unheimlich lebensecht dargestellt – sie haben ihre Ecken und Kanten, und sie handeln so, wie man es manchmal auch im echten Leben tut – nicht immer vernünftig. Aber genau das macht sie so realistisch. Denn sie haben auf der anderen Seite auch ihre liebenswerten Eigenschaften, die sie sympathisch machen und dem Leser das Gefühl geben, hier von Freunden zu lesen, die man im Laufe der Handlung liebgewinnt.

Durch die bildhaften Beschreibungen von La Gomera und die liebevoll ausgearbeiteten Einwohner der Insel erhält man das Gefühl, mittendrin zu sein, und am liebsten würde ich mal einen Urlaub dorthin buchen und schauen, ob es dort wirklich genauso aussieht, wie es beschrieben wurde (was laut dem Nachwort der Autorin der Fall ist).

Die Geschichte selbst verläuft in einem angenehmen Tempo – angepasst an die ruhigere Lebensweise von La Gomera gibt es keine überhasteten Situationen, sondern im Gegenteil hat man als Leser Gelegenheit, sich in die Protatonisten hineinzuversetzen und mit ihnen mitzuleben.

Maja entwickelt sich im Laufe der Handlung sehr weiter – aber nicht nur sie. Somit macht es Spaß zu erleben, wie sich die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, wie Probleme gelöst werden und Maja ihren Weg findet.

Fazit: „der Wind nimmt uns mit“ ist ein wunderbarer Liebesroman, der mich überzeugen konnte. Sympathische Charaktere und bildhafte Beschreibungen haben mich ins Buch versinken lassen und schöne Lesestunden beschert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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