„Dirty flirty Enemy“ von Piper Rayne (White Collar 2)

„Dirty flirty Enemy“ von Piper Rayne (White Collar 2)

Inhalt

Wer ist der arroganteste Immobilienmakler in ganz Manhattan? Ganz sicher Carmelo Mancini, der auf seinen freizügigen Plakaten eher für seinen Sixpack wirbt als für sein Verhandlungsgeschick. Dummerweise bin ich mit meinem Maklerbüro direkt gegenüber von ihm eingezogen und wir sind vom ersten Tag an Erzfeinde. Okay, vielleicht habe ich ihm versehentlich einen seiner Kunden gestohlen! Aber ist es wirklich Diebstahl, wenn der Kunde auf mich zukommt?

Selbst unsere hitzigen Wortgefechte und abschätzigen Blicke können nicht verbergen, dass es zwischen mir und Mancini knistert. Wer kann es mir verübeln? Gerade als wir anfangen, uns zu tolerieren, spielt uns der größte Bauunternehmer der Stadt gegeneinander aus. Höchste Zeit, Carmelo Mancinis verträumte Augen und seine straffen Bauchmuskeln zu vergessen… Das Spiel beginnt!

Verlagsinformationen findest du hier

meine Meinung

„Dirty Flirty Enemy“ ist der zweite Band der White Collar-Brothers-Reihe. Von Band 1 war ich nicht zu 100 % überzeugt, wollte aber Band 2 noch eine Chance geben – und ich kann vorab sagen, dieser hier gefiel mir viel besser.

Ich mochte die Geschichte um Carmelo und Bella sehr. Die beiden fühlen sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen. Vor allem Bella wehrt sich mit aller Kraft gegen die Anziehungskraft, die Carm auf sie ausübt. Doch es kommt natürlich wie es kommen muss: Irgendwann geben sie beide nach, und es hat mir richtig Spaß gemacht, die beiden dabei zu beobachten, wie sie umeinander herumschleichen und sich immer näher kommen.

Ich mochte beide. Carm ist ein Top-Makler, der sich dessen bewusst ist, dass er gut in seinem Job ist. Dass er noch dazu unverschämt gut aussieht und alle Frauen mit seinem Charme um den Finger wickelt, stört natürlich auch nicht. Bella hingegen ist eine junge Frau, die sich als Immobilienmaklerin vor kurzem selbständig gemacht hat und noch kämpfen muss, um zu überleben. Das Büro gegenüber von Carm ist da nicht unbedingt eine große Hilfe. Und obwohl man meinen könnte, dass Carm nichts anderes im Kopf hat, als die Frage, wann er die nächste Frau ins Bett bekommt, erkennt man beim näheren Kennenlernen, dass noch viel mehr in ihm steckt – nämlich ein Mann, mit dem man Pferde stehlen kann und der ebenso seine Unsicherheiten hat wie Bella.

Durch die Schilderung aus beider Sicht konnte ich mich gut in die beiden hineinversetzen, und bei den schlagfertigen Wortgefechten der beiden musste ich nicht nur einmal schmunzeln. Abgesehen davon fand ich die Geschichte ein wenig romantisch leidenschaftlich, und es hat mir Spaß gemacht, die Protagonisten aus dem ersten Band wieder zu sehen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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