„Eine Liebe in Blackmoore“ von Julianne Donaldson

„Eine Liebe in Blackmoore“ von Julianne Donaldson

Zum Inhalt

England, 1820. Kate Worthington hat sich geschworen, niemals zu heiraten. Sie möchte frei sein und die Welt bereisen. Ihre Mutter missbilligt das, schließlich ziemt sich das nicht für eine junge Frau. Als Kate jedoch auf das Anwesen Blackmoore eingeladen wird, lässt sie sich auf eine Wette mit ihrer Mutter ein: Gelingt es Kate, drei Heiratsanträge in Blackmoore zu bekommen – und sie alle abzulehnen –, ist sie frei. Wenn nicht, entscheidet ihre Mutter über ihre Zukunft. Ein Kinderspiel, denkt Kate. Doch kaum in Blackmoore angekommen, merkt sie, dass es gar nicht so leicht ist, in wenigen Tagen drei Männerherzen zu erobern – und zu brechen. Und als sie schließlich einen Antrag bekommt, stellt sie mit Entsetzen fest, dass ihr Herz etwas ganz anderes will als ihr Verstand …

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meine Meinung

Zwischendrin lese ich ganz gern mal historische Liebesromane, und hier hatte mich auf jeden Fall der Klappentext um eine junge Lady, die gegen Heirat rebelliert, angesprochen.

Die Autorin erzählt die Handlung alleine aus Kates Sicht und somit konnte ich mich gut in ihre Gedankenwelt einfühlen und ihre Gefühle nachvollziehen.

Das Setting fand ich sehr gut und bildhaft beschrieben, und ich konnte mir Blackmoore sehr gut vor meinem inneren Auge vorstellen – aus dem Nachwort der Autorin findet man auch heraus, dass ich diese sehr viel Mühe gegeben hat mit der Recherche, die passende Örtlichkeit für die Handlung zu finden.

Zur Handlung selbst möchte ich nicht allzuviel sagen, außer dass ich sie wirklich gut gestaltet fand. Kate ist eine junge Frau, die dagegen rebelliert, verheiratet zu werden und damit unter der Fuchtel eines Mannes zu stehen. Auch die Tatsache, dass sie der Ansicht ist, dass es keine wahre Liebe gibt, trägt nicht dazu bei, dass sie ihre Meinung ändert. So fügt sie sich an die Vorgabe ihrer Mutter, dass sie drei Heiratsanträge ablehnen muss, um ihren Willen zu erhalten. Es gab so einige Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Im Gesamten allerdings fand ich das Setting ein wenig düster, so halb hatte ich immer erwartet, dass noch Geister auftauchen, um den düsteren Effekt noch zu unterstreichen.

Mir hat an Kate sehr gut gefallen, dass sie ihren Ansichten zwar treu bleibt, sich insgesamt jedoch auch sehr weiterentwickelt und erwachsen wird. Sie erkennt, dass Liebe und sich selbst treu zu ein nicht ausschließen müssen, und diese Entwicklung fand ich wirklich wunderbar beschrieben.

Fazit: „Eine Liebe in Blackmoore“ ist ein Liebesroman aus dem 19. Jahrhundert, dir mir in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen hat mit einer Protagonistin, die sehr lebensecht dargestellt wurde, und ihrer Suche danach, was sie vom Leben will. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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