“Flowers of Passion – wilde Orchideen” von Layla Hagen

Inhalt

In Sachen Romantik könnten sie nicht gegensätzlicher sein: Lori Connor ist Hochzeitsplanerin aus Leidenschaft und macht jede Trauung zu einem unvergesslichen Fest. Sportmanager Graham hingegen glaubt seit seiner Scheidung nicht mehr an die Ehe. Ausgerechnet er soll Trauzeuge seiner besten Freunde sein, die auch Lori engagiert haben. Als Graham der charmanten Dreißigjährigen zum ersten Mal begegnet, funkt es sofort. Je mehr Zeit sie während der Hochzeitsvorbereitungen miteinander verbringen, desto tiefer werden ihre Gefühle. Aber hat ihre Liebe eine Zukunft – oder sind sie doch zu verschieden?

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 03.08.2020
Übersetzt von: Vanessa Lamatsch
352 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-31592-0

Cover, Klappentext und Buchinfo: Quellenangabe

meine Meinung


Ich habe den ersten Teil der Serie gelesen, in dem es um Loris Bruder Landon ging, und der mir sehr gut gefallen hatte. Somit freute ich mich sehr über Band 2. So ganz konnte mich dieser aber leider nicht überzeugen.

Die Autorin erzählt die Handlung abwechselnd aus Loris und Grahams Sicht – ein großer Pluspunkt, denn ich mag gerne die Gedanken und Gefühle aus beiden Perspektiven.

Lori ist Hochzeitsplanerin und Graham nach einer Scheidung Hochzeitsgegner. Das sind natürlich schon große Gegensätze, aber mir hat sehr gut gefallen, dass Graham trotz seiner Abneigung gegen das Heiraten ihren Beruf nicht schlechtmacht, sondern im Gegenteil ihren Enthusiasmus vorbehaltlos bewundert.

Die ganze Geschichte plätschert eher ein wenig dahin, sowohl Lori als auch Graham empfand ich ein bisschen weichgespült. Es gibt keine großen Dramen in der Handlung, und eine Situation, die eins hätte werden können, wurde dann auch recht einfach gelöst.

Ich kam diesmal mit dem Schreibstil nicht ganz klar. Ich empfand viele Sätze zu kurz gefasst, wodurch beim Lesen ein eher abgehackter Eindruck entstand. Die Kapitelwechsel erfolgten oft sehr abrupt, und was mir definitiv zu viel war, waren die jedesmal sehr ausführlich beschriebenen Erotikszenen, die ich dann ab der Hälfte eher nur überflogen habe.

Die Handlung ist romantisch, sie ist süß, aber trotzdem kamen die Gefühle nicht ganz bei mir an und ich konnte mich in die beiden nicht hineinversetzen. Im Gegenteil habe ich dann vor allem gegen Ende sogar gewisse Teile eher überflogen, weil mir ein wenig langweilig wurde.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass auch hier Loris Geschwister gut eingebunden wurden, und dass sie alle einen engen Zusammenhalt haben.

Fazit: “wilde Orchideen” konnte mich diesmal leider nicht ganz überzeugen. Die Geschichte war zeitweise ein wenig abgehackt, mehr Tiefe der Charaktere und weniger erotische Szenen hätten dem Buch gut getan.

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