„Kein Rockstar für eine Nacht“ von Kylie Scott

„Kein Rockstar für eine Nacht“ von Kylie Scott

Inhalt

Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf – neben einem attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David Ferris, er ist Gitarrist und Songwriter der erfolgreichen Rockband Stage Dive – und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns rechtmäßig angetrauter Ehemann …

Quellenangabe

meine Meinung

Ich kannte schon Bücher der Autorin, die mir bisher recht gut gefallen hatten. Hier hat mich jedenfalls der Klappentext gespannt gemacht auf eine hoffentlich witzige Liebesgeschichte. Ich sollte nicht enttäuscht werden.

Die Autorin erzählt die Handlung alleine aus Evelyns Sicht. Ich fand es zwar ungewohnt, weil viele Bücher ja aus der Sicht beider Protagonisten erzählt werden, und ein klein wenig fehlte mir auch Davids Sicht der Dinge. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spritzig, und ich hatte das Buch binnen eines Tages ausgelesen.

Insgesamt erwartet den Leser eine Liebesgeschichte mit unvermeidlichem Drama, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und mich gut unterhalten konnte. Ich konnte Davids Frust, nur als Star und niemals als Mensch wahrgenommen werden, sehr gut nachvollziehen. Ebenso konnte ich auch Evelyn verstehen, die bisher alles getan hatte, um es ihren Eltern recht zu machen, aber bisher nicht allzusehr hinterfragt hatte, was sie selbst eigentlich will. Dieses beginnende Reflektieren passte sehr gut zu ihrem Alter von gerade mal 21 – denn mal ehrlich: Wer weiß mit 21 schon genau, was er vom Leben will? Die Emotionen zwischen Evelyn und David kamen gut bei mir an, es hätte allerdings gern auch etwas weniger Bettszenen sein können bzw. etwas weniger ausgeschmückt. Insgesamt haben sie aber doch auch zur Handlung gepasst.

Es handelt sich hier um den ersten Band einer Serie, und somit spielen auch Davids Bandmitglieder als Nebenpersonen mit. Ich mochte hier am allermeisten Mal – bei seinen frechen Bemerkungen musste ich nicht nur einmal schmunzeln 🙂

Alles in allem war „kein Rockstar für eine Nacht“ ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten und bei sich behalten konnte. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

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