„Ragdoll“ von Daniel Cole

„Ragdoll“ von Daniel Cole

Inhalt

Ein grausamer Fund erschüttert London. An unzähligen Fäden hängt im riesigen Fenster eines Hauses eine zusammengeflickte Leiche. Ein Finger zeigt auf die gegenüberliegende Wohnung, ihr Mieter: Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf. Als der Presse eine Liste mit sechs Namen und genauen Todesdaten zugespielt wird, besteht kein Zweifel mehr, was dieser Fingerzeig zu bedeuten hat. Denn einer der Todeskandidaten ist Wolf selbst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und nichts deutet darauf hin, dass er und sein Team den Mörder stoppen können.

meine Meinung

Vor etwa 20 Jahren habe ich nur Krimis gelesen – umso blutiger, umso besser. Dann bin ich in ein anderes Genre abgewandert und dort bisher auch geblieben. „Ragdoll“ hatte ich schon seit längerem auf meinem e-Reader, und obwohl das Krimi-Genre wie gesagt mich nicht reizte, hat mich der Klappentext all die Jahre begleitet, und so startete ich meinen Abstecher, neugierig, ob das Buch mich so überzeugen würde, wie der Klappentext es versprach.

Die Handlung startet mit einem Prolog vier Jahre zuvor, bei einer Gerichtsverhandlung gegen den sogenannten Feuerbestatter, der Detective Fawkes beiwohnt, der den Verdächtigen verhaftete. Danach setzt sich die Handlung in der Gegenwart fort, als die Londoner Polizei eine Leiche findet, die aus sechs verschiedenen Personen zusammengesetzt wurde – eine sogenannte Ragdoll, benannt nach der Flickenpuppe. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mörder übermittelt gleichzeitig eine Liste mit den Namen seiner nächsten 6 Opfer, und eins davon ist Detective Fawkes, auch Wolf genannt. Und der Mörder ist den Ermittlern immer einen kurzen Sprung voraus.

Dieser Krimi konnte mich auf jeden Fall überzeugen: Er liefert Action, Spannung, nicht zu wenig Blut und grausame Szenen, und er wird getragen durch Wolf, der kein einfacher Ermittler ist – er ist brillant, aber auch jähzornig und hört nicht gern auf Befehle. Auch die Nebencharaktere – allen voran der junge Ermittler Edmunds, konnten mich durchaus überraschen und haben die gesamte Geschichte zu einer gemacht, die man zwischendrin nur schwer abbrechen konnte.

Die Spannungskurve flacht nur selten ab, und somit hatte ich das Buch sehr rasch ausgelesen, weil ich immer neugierig war, wie es denn weitergeht, und ich mir nicht vorstellen konnte, wie der Mörder es schaffte – trotz Personenschutz der auf der Liste stehenden Personen – diese immer wieder trotzdem zu töten.

Überrascht hat mich, dass es sich hierbei um das Debut des Autors handelt, denn das Buch kann sich durchaus in die Riege jener bekannter langjähriger Krimiautoren einreihen.

Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Zur Quellenangabe geht es hier

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