Rezension: “Dalans Prophezeiung 2 – ein schwarzes Feuer” von Sarah Marie Keller

Inhalt:

Der zweite Weltenbrand ist entfacht. Unaufhaltsam erobert die Wolfsarmee unter der Führung von Xendors Herrscherin Elara ein Königreich nach dem anderen. Als Elara dann die Kontrolle über den Dritten Todesengel erlangt, einer der schrecklichsten Vernichtungswaffen aller Zeiten, scheint die Lage hoffnungslos.
In einem fremden Land gestrandet, entscheiden sich Garian, Taya, Uruk und Noa zu kämpfen, und zu tun, was in ihrer Macht steht, um Elaras Streitkräfte aufzuhalten.
Doch dazu sind die vier Freunde gezwungen, sich voneinander zu trennen.
Und so führen ihre Wege sie in die lebensfeindlichen Eiswüsten des Ewigen Winters und auf die blutigen Schlachtfelder von Berial. Ob sie einander wiedersehen werden, ist fraglich. Denn der Kampf gegen die Xendorier wird einen hohen Preis von ihnen fordern…
Taschenbuch: 283 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (21. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1500174025
ISBN-13: 978-1500174026
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo von amazon
Quellenangabe

meine Meinung: 

Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 2 einer Trilogie, meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier.
Die Handlung schließt direkt an das Ende des ersten Bandes an und erzählt aus unterschiedlichen Sichtweisen zur gleichen Zeit, denn die Freunde Garian, Taya, Uruk und Noa trennen sich im Laufe der Geschichte und kämpfen an verschiedenen Fronten.
Auch hier hat es die Autorin geschafft, bildgewaltig Eindrücke wiederzugeben, sodass ich mir leicht vorstellen konnte, wie es an den geschilderten Orten aussieht. Die Kriegszenen sind nicht blutspritzend brutal, aber trotzdem hält man als Leser die Luft an, da sie sehr spannend geschrieben sind.
Mir hat die Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere sehr gut gefallen. Man lernt sie näher kennen und ich konnte mich besser in sie hineinversetzen als in Teil 1. Besonders bei Königin Elara lernt man eine neue Seite kennen, die durchaus überraschend für mich war und meine Einstellung zu ihr ein wenig geändert hat. Auch Uruk entwickelt sich sehr weiter, wird selbstbewusster und lernt, seinen Mann zu stehen.
Im Fantasybereich hat sich die Autorin auf jeden Fall selbst erfunden, denn es gibt zum Beispiel bei den Kriegswerkzeugen so Einiges, von dem ich so noch nie gelesen hatte, und was ich sehr erfrischend fand, weil es einfach was Neues ist.
Die Handlung selbst war spannend geschrieben, jedoch waren mir teilweise die Beschreibungen ein wenig zu ausführlich.
Fazit: Im Gesamten ist das Buch die wortgewaltige, bildhafte Fortsetzung einer Geschichte, die mich durchaus überzeugen konnte mit Charakteren, die ich immer mehr ins Herz geschlossen habe und so einigen überraschenden Wendungen in der Handlung. Ich vergebe hier gern eine Leseempfehlung und danke der Autorin für das Leseexemplar, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst.
Bildergebnis für 4 sterne gelb

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