Rezension: “der letzte Liebesbrief” von J. Vellguth

Inhalt:

Nell wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Tante endlich wieder glücklich zu sehen. Als sie bei ihrem Umzug einen versteckten Liebesbrief findet, der an Bernadette gerichtet ist, wittert sie ihre Chance. Voller Elan begibt sie sich auf eine verschlungene und geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit.

Dabei trifft sie auf einen attraktiven Fotografen, der einfach viel zu gut ist, um wahr zu sein.

Sam ist Mode-Fotograf, erfolgreich, berühmt und … er hat seine Muse verloren. Erst ein berührender Liebesbrief in den Ruinen eines alten Gebäudes und das Funkeln in den Augen einer ganz besonderen jungen Frau lassen ihn hoffen, dass seine Inspiration noch nicht ganz erloschen ist.

Doch je länger er Nell folgt, desto deutlicher wird, dass noch wesentlich mehr hinter ihrer Geschichte steckt, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Sind die beiden stark genug, um die Schatten ihrer Vergangenheit zu besiegen?

Eine herzergreifende Liebesgeschichte über alte Narben, wahre Schönheit und die Bedeutung von Familie

Verlag Im Selbstverlag
Genre Frauen-/ Liebesroman
Erscheinungstermin 25.06.18
Seitenanzahl 415
ISBN 978-1720596370
Preis 3,99 €
Format (E-book) ePub, Mobi

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung von Vorablesen.

Quellenangabe

meine Meinung:

Ich habe bereits ein Buch der Autorin gelesen, das mir sehr gut gefallen hatte. Deshalb war die Freude sehr groß, dass ich via Vorablesen ausgewählt wurde und dieses Buch lesen durfte, denn bereits die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte erzählt von Nell und Sam, die sich durch Zufall in einer Hausruine kennenlernen. Ein alter Brief, der der Beginn einer Schnitzeljagd sein soll, und mit dem sich Nell Aufschluss über die Vergangenheit ihrer Tante erhofft, führt die beiden auf ihren weiteren Weg zusammen, der so manche Kurve aufweisen soll …

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der es mir leichtgemacht hat, mich rasch einzulesen und in die Geschichte zu versinken. Die Handlung wird aus Nells und Sams Sicht erzählt, die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, als man als Leser mehr über Nells und auch Sams Vergangenheit erfährt, aber auch über den Verlauf der Brief-Schnitzeljagd;  ich habe regelrecht mitgefiebert, wie es mit den Rätseln weitergeht.

Die Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet – ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass Nell mit ihrer Narbe der Meinung ist, nicht schön zu sein, aber nicht erkennt, dass wahre Schönheit von innen kommt. Sam mochte ich sehr – er ist sehr einfühlsam Nell gegenüber, er sieht in sie hinein, versteht ihre Gefühle, und findet oft die richtigen Worte, um Nell zu beweisen, dass sie wertvoll ist.

Die Liebesgeschichte baut sich eher langsam auf, ist intensiv, und gemeinsam mit den romantisch-bildhaften Beschreibungen der Orte, die die beiden im Zuge der Schnitzeljagd besuchen, aber auch der wundervollen und tiefen Liebe, die sich in den Briefen zeigt, konnte ich nicht anders, als mit Nell und Sam mitzuleben und alle Liebe und Glück der Welt zu wünschen.

Fazit: “der letzte Liebesbrief” ist eine wunderbar romantische Liebesgeschichte mit tiefen Emotionen, die zeigt, dass das Äußere nichts zählt, sondern die inneren Werte. Die bildhaften Beschreibungen, der angenehme Schreibstil und liebenswerte Protagonisten haben das Buch zu einem wunderschönen Leseerlebnis gemacht – eine Leseempfehlung von mir!