Rezension: “Der Schatz der Gläsernen Wächter” von Dane Rahlmeyer

Inhalt:

Vor viertausend Jahren begann das Zeitalter des Ælon. Mithilfe dieser geheimnisvollen Energie wurden fliegende Paläste geschaffen, beseelte Maschinen – und Waffen, die ganze Städte auslöschen konnten.
Nun ist alles Ælon aufgebraucht – beinahe. Denn einige der Wunder und Schrecken von damals existieren noch immer: verborgen vor den Augen der Welt, versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen …
Im Königreich Miloria lebt Kriss, die Tochter der berühmten Archäologin Brialla Odwin und mit sechzehn Jahren selbst eine geachtete Archäologin. Für viele gilt sie als Wunderkind, aber Kriss sagt, sie hat einfach nur ein gutes Gedächtnis – und eine noch bessere Lehrerin.
Von einer Ausgrabung in einem alten Wüstentempel zurückgekehrt, erhält Kriss von der wohlhabenden Baronin Nejana Gellos den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin. Begleitet von dem ehemaligen Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu finden.
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (27. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1539739937
ISBN-13: 978-1539739937
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo von amazon
Quellenangabe

meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Autor hat eine Welt geschaffen, die mich zwar zeitweise an Jule Vernes “20.000 Meilen unter den Meer” erinnert hat, aber trotzdem so viele eigene Ideen untergebracht hatte, dass es absolut nicht gestört hat.
Die Geschichte wird bis auf ein paar kleine Ausnahmen aus der Sicht von Kriss, der 16jährigen Protagonistin, erzählt. Die Handlung verläuft spannend und mit Wendungen, und es hat mir Spaß gemacht, ihre Abenteuer mitzuverfolgen und mit ihr mitzuleben. Dazwischen gab es jedoch auch einige Stellen, an denen erklärt oder Begebnisse aus alter Zeit geschildert wurden, und bei denen ich am liebsten weitergeblättert hätte, bis es wieder mit der Handlung selbst weitergeht.
Ich mag Fantasyromane, bei denen man neue Welten kennenlernt, ebenso wie neue Wesen. Davon gibt es hier viele – sowohl Welten, wie wir sie nicht kennen und vorstellen können, aber auch Wesen – manche davon furchterregend -, beide konnte ich mir aufgrund der bildhaften Beschreibung sehr gut vorstellen. Überhaupt hat der Autor einen tollen, flüssigen Schreibstil, der sich leicht lesen lässt.
Fazit: Für mich war das Buch eine solide und fantasievolle Abenteuergeschichte – spannend, mit Rätseln, unbekannten Wesen und Welten, mit einer Handlung, die nicht unbedingt vorhersehbar war, und mit einem flotten Schreibstil, mit dem die Seiten nur so dahingeflogen sind. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.
Ich danke dem Autor für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat.