Rezension: “Dream Maker – Triumph” v. Audrey Carlan (Dream Maker 3)

Rezension Dream Maker 3 Triumph Audrey Carlan

Inhalt

London, Berlin, Washington D. C. – hier warten die nächsten Aufträge von erfolgreichen jungen Frauen auf Parker Ellis, den legendären Dream Maker. Eine attraktive Autorin braucht in London Hilfe, um ihre Schreibblockade zu überwinden. In Berlin wartet Auftraggeberin Monika Schmidt, die so tough wie schön ist, aber mit ihrer Vergangenheit abschließen muss. In Washington rücken Ethik und Moral in den Fokus – zum Glück hat die brillante Anwältin Kendra Banks kluge Lösungen parat, doch das ist längst nicht die größte Herausforderung für sie. Gleichzeitig wird Parkers Beziehung zu der schönen und smarten Skyler immer leidenschaftlicher… Hat er seine große Liebe gefunden?

Taschenbuch
Klappenbroschur
528 Seiten
International Guy
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Christiane Sipeer, Friederike Ails.
ISBN-13 9783548290690
Erschienen: 25.01.2019

Cover, Klappentext und Buchinfo
mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Quellenangabe


Es handelt sich hier um Band 3 der Reihe “The Dream Maker”. Meine bisherigen Rezensionen findet ihr durch Klick auf die nachstehenden Titel:

Dream Maker 1 – Sehnsucht
Dream Maker 2 – Lust


Vielen Dank an Vorablesen und den Verlag für das Leseexemplar. Meine ehrliche Meinung blieb davon unbeeinflusst.


meine Meinung

Ich muss gestehen, nachdem mich Band 2 nicht wirklich überzeugen konnte und ich mich beim Lesen wirklich durchgequält habe, hatte ich ein wenig Bammel davor, Teil 3 zu lesen, weil ich befürchtete, dass meine Rezension zu “Dream Maker – Triumph” ebenso negativ ausfallen würde.
Doch glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: ich hatte das Gefühl, dass das Buch komplett überarbeitet wurde, und die nervigen Stellen zum Vorteil der Geschichte entkräftet wurden.

Obwohl die Bände auch einzeln lesbar sind, weil die Aufträge, die “International Guy” erhält, jeweils in einer anderen Stadt stattfinden und in sich abgeschlossen sind, würde ich doch empfehlen, die Serie von Beginn an zu lesen, da sich die Hintergrundgeschichte um Parker, Royce und Bo aufeinander aufbaut.

Spoilergefahr! Es könnte sein, dass ich in meiner Rezension zu “Dream Maker – Triumph” die vorherigen Bände spoilere – wen dies stört, der sollte ab hier nicht weiterlesen.




Hier setzt sich nun also die Geschichte fort. Für mich waren die Aufträge in den jeweiligen Städten diejenigen, die mir bisher am besten gefallen haben. Vor allem der dritte Teil, der in Washington D.C. spielt, ging mir mit seiner Handlung unter die Haut.

Man lernt die Haupt- und Nebencharaktere immer besser kennen, und dies schlägt sich auch in der Geschichte nieder, weil nicht mehr so viel Erklärungen zu den Einzelpersonen geliefert werden. Mir hat dies sehr gut gefallen, weil ich mich damit mehr auf die Entwicklung der Charaktere konzentrieren konnte. Trotzdem gibt es auch hier immer noch viele Phasen, in denen mir meinem Empfinden nach zu oft betont wurde, wie nahe sich alle Mitarbeiter von “International Guy” stehen, zu oft wurde der Eindruck “wir sind alle eine Familie und haben uns so lieb” vermittelt. Auch die Gedanken von Parker, aus dessen Sicht die Handlung größtenteils beschrieben ist, wiederholen sich immer noch sehr oft. Aber wenigstens ist die betont männliche Sprache mit “Bro” usw. besser geworden. Die Kapitel, die aus Skylers Sicht erzählt werden, haben mir sehr gut gefallen und dazu beigetragen, dass sie mir immer sympathischer wurde.

Die Erotikszenen sind nicht allzu viele, was mir sehr gut gefallen hat, und sind entweder ansprechend geschrieben oder zum Teil auch nur der Beginn beschrieben. Gestört hat mich ein wenig, dass Parker und Skyler im Prinzip dauergeil sind, das fand ich wenig glaubwürdig.

Es finden sich ein paar neue Nebencharaktere, und vor allem die Entwicklung der bisherigen Hauptcharaktere baut sich immer mehr auf. Es hat mir Spaß gemacht zu verfolgen, wie sie mehr Tiefe entwickeln. Die Handlungsstränge verknüpfen sich immer mehr und man erhält immer mehr Einblick in die Hintergründe. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich alles im vierten und letzten Band auflösen wird.

Der Schreibstil selbst ist wie immer flüssig und sehr angenehm zu lesen. Von allen drei Bänden war dies der erste, bei dem ich förmlich durch die Seiten geflogen bin.

Fazit meiner Rezension: “Dream Maker – Triumph” hat nach einem schwachen zweiten Band angezogen und mir trotz noch immer vorhandener kleiner Schwächen mehr Lesevergnügen beschert. Die Charaktere entwickeln sich kontinuierlich weiter, die Handlung wird spannender und emotionaler. Ich vergebe eine Leseempfehlung.


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