Rezension: “from Ashes – Herzleuchten” von Molly McAdams

Inhalt

Cassidy Jameson hatte eine schwere Kindheit. Der einzige Mensch, dem sie in all den Jahren vertraut hat, ist ihr bester Freund Tyler. Er war immer für sie da und nimmt sie schließlich mit nach Texas, als er dort sein Studium beginnt. Für Cassidy beginnt ein neues Leben: In einer Wohngemeinschaft mit Tyler und seinem Cousin Gage. Nicht ganz leicht, mit zwei gut aussehenden Männern zusammenzuleben, die ihren Beschützerinstinkt voll ausleben …

Erscheinungstag: Mo, 05.11.2018
Bandnummer: 26176
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783956498596
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Quellenangabe 

Ich bedanke mich bei Lovelybooks und dem Verlag für das Leseexemplar. Meine ehrliche Meinung blieb davon unbeeinflusst.


meine Meinung

Ich hatte bereits vor längerem schon ein Buch der Autorin gelesen, das mir sehr gut gefallen hatte. Umso mehr habe ich mich gefreut, die Zusage zur Leserunde von “from Ashes” bei lovelybooks zu erhalten – vielen Dank auf diesem Weg auch an den Verlag für das Leseexemplar.

Die Geschichte beginnt damit, dass Cassidys Kindheit erzählt wird – hier kommt auch mein einziger Spoiler, bzw. Warnung: Wer Probleme mit Kindesmissbrauch hat, sollte das Buch nicht lesen, denn hier wird er sehr heftig geschildert. Das gibt sich zwar im Laufe der Geschichte, aber der Beginn ist wirklich heftig zu lesen.

Die Handlung wird abwechselnd aus Gages und Cassidys Sicht erzählt, was es mir gut ermöglicht hat, mich in beide einzufühlen. Vor allem Gage mochte ich gern, er ist am Boden geblieben und einfach ein wirklich netter und liebevoller Kerl.

Bei Cassidy habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwerer getan. ich habe sie einerseits für ihre Stärke bewundert, sie geht aus ihrer Kindheit als eine starke junge Frau hervor, andererseits hat sie eine Naivität an sich, die sich einem die Haare raufen lässt.

Tyler ist wiederum ein eigener Charakter. Er macht im Laufe der Handlung eine Wandlung durch, die für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

Was mich am allermeisten am Buch gestört hat, war, dass plötzlich Freundschaften bestanden, deren Entwicklung davor nicht geschildert wurde. Es gab Gefühle, die plötzlich da waren, Charaktere haben sich verändert, wo ich absolut nicht den Grund dahinter verstehen konnte. Und – ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so viel Missverständnisse hatte, einfach, weil die Protagonisten nicht miteinander reden. Es gab Drama über Drama, plötzlich tauchte noch ein Mann auf, und ich konnte ganz ehrlich nicht nachvollziehen, was Cassidy außer ihrer schweren Kindheit an sich hatte, dass alle Männer in sie verliebt waren.

Dazwischen gab es dann aber auch wiederum viele schöne, auch romantische Momente, die mir das Lesen der Geschichte an sich dann doch wiederum verschönt haben. Vor allem den Epilog fand ich wirklich wunderschön geschrieben.


Fazit: “from Ashes” konnte mich leider nicht überzeugen. Eine an sich tolle Geschichte in einem guten Schreibstil wurde mit Drama über Drama vollkommen überladen, die Protagonisten wandeln sich, was nicht immer nachvollziehbar war, und stellenweise gab es Szenen, die für die Handlung nicht notwendig waren und unnötige Längen im Buch verursacht haben. Ich wollte das Buch wirklich mögen, und es gibt auch einige gute Ansätze – im Laufe wurde ich allerdings leider immer genervter und musste meine gedankliche Sternevergabe immer mehr herunterstufen. Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss und leider trotz vielversprechendem Klappentext kein Lesehighlight ist.



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