Rezension: “kiss me like this” von Bella Andre (Die Morrisons 1)

Inhalt:

Sean Morrison, umschwärmter Baseballspieler an der Stanford University, lebt seit einem tragischen Trauerfall in seiner Familie wie unter einer dunklen Wolke. Nichts scheint ihm mehr wichtig zu sein … bis zu dem Abend, an dem die wunderschöne Serena in seinen Armen landet.
Das berühmte Model Serena möchte den Laufsteg hinter sich lassen und sich auf ihr Studium konzentrieren, denn ihre Leidenschaft ist die Literatur. Von niemandem will sie sich davon abhalten lassen – nicht von ihrer viel zu ehrgeizigen Mutter und von einem Mann erst recht nicht. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass ihr an der Uni jemand wie Sean begegnet, und auch nicht mit der unglaublichen Chemie zwischen ihnen. Doch wie können Sean und Serena ein ganz normales Paar sein, wenn die Paparazzi überall lauern und Serenas Mutter sich ständig einmischt?

Taschenbuch: 314 Seiten
Verlag: Montlake Romance (2. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9781503954274
ISBN-13: 978-1503954274
ASIN: 1503954277
Originaltitel: Kiss Me Like This: The Morrisons

auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo von amazon
Quellenangabe

Mir wurde das ebook von Montlake-Romance über Netgalley zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke – meine ehrliche Meinung blieb davon unbeeinflusst.

meine Meinung:

Ich hatte bisher noch keinen Roman der Autorin gelesen, aber schon viel von ihr gehört, und war daher sehr gespannt auf das Buch.
Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es ermöglicht, rasch zu lesen. Die Geschichte selbst wird aus Serenas und Seans Sicht abwechselnd in dritter Person erzählt und ich konnte mich in die Gedanken und Gefühle der beiden gut hineinversetzen. Sehr gut gefallen hat mir das Einfühlungsvermögen von Serena, die bald erkennt, dass Seans Verhalten nur eine Maske für die Öffentlichkeit ist und er nur funktioniert, aber nicht lebt. Die Rückblicke in die Vergangenheit, wo man mehr über den Trauerfall in der Familie erfährt, sind durchaus emotional, und die Autorin hat gut umgesetzt, wie Sean mit Serenas Hilfe langsam lernt, seine Trauer zu überwinden.
Ich mochte auch Serena und konnte ihre Scheu, sich als Privatperson in der Öffentlichkeit zu zeigen, nachdem sie der Modelkarriere abgeschworen hat, gut verstehen. Die Chemie zwischen den beiden passt und wurde auch gut rübergebracht.
Mir persönlich waren es allerdings fast zu viele Erotikszenen, die hätten ruhig weniger sein können, dafür blieben die Charaktere ein wenig zu flach, ich hätte gern noch ein wenig tiefer bei den beiden “gegraben”. Vor allem Serenas Verhältnis zu ihrer Mutter und vor allem der Versuch, dieses zu stabilisieren, war mir zu wenig ausgeführt. Im Gesamten waren mir die Charaktere alle ein wenig zu “gut”.
Sehr gut gefallen haben mir die Teile, in denen Seans Familie vorkommt. Man merkt den Familienzusammenhalt, dass alle zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, sofern es notwendig ist.
Fazit: “kiss me like this” ist eine süße College-Liebesgeschichte mit liebenswerten Charakteren, ohne allzu großes Drama, die sich gut und angenehm lesen lässt und unterhaltsame Lesestunden beschert. Mir persönlich hat ein wenig die Tiefe der Charaktere gefehlt, aber trotzdem vergebe ich gern eine Leseempfehlung.

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