Rezension: “mit allem, was ich habe” von Jodi Ellen Malpas

Inhalt:

Roter Teppich, Champagner und wilde Partys! Jeder hält Camille Logan für ein verwöhntes It-Girl, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei wünscht sich Camille nichts mehr, als aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Umso entsetzter ist sie, dass ihr Vater einen Bodyguard für sie engagiert hat, der Tag und Nacht nicht von ihrer Seite weicht. Beim ersten Blick in die dunklen Augen ihres neuen Beschützers Jake Sharp ist ihr klar: Eigentlich braucht sie Schutz vor ihrer Begierde nach diesem Mann.
Erscheinungstag: Mo, 13.11.2017
Bandnummer: 26048
Seitenanzahl: 464
ISBN: 9783956497049
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Quellenangabe

meine Meinung:

Ich hatte von der Autorin bisher zwar schon gehört (“Lost in you”- und “One Night”-Serie), aber dies war das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe – es ist in sich abgeschlossen und kein Teil einer Serie. Erwähnen möchte ich hier auch das Cover, das mir sehr gut gefällt, und das auch hervorragend zum Buch passt.
Grundsätzlich hat mir das Buch sehr gefallen – die Handlung ist spannend, es gibt immer wieder Verwicklungen, und der angenehme Schreibstil hat es mir leichtgemacht, schnell weiterzulesen.
Die Geschichte ist abwechselnd aus Camilles und Jakes Sicht erzählt. Vor allem bei Jake erfährt man so sehr viel in Form seiner Gedanken von seiner Vergangenheit, wobei man aber erst ziemlich am Ende der Geschichte erfährt, was wirklich passierte. Camille mochte ich gerne, sie ist keine typische junge Frau, die von Papas Reichtum lebt, sondern versucht, sich selbst eine Karriere aufzubauen und unabhängig zu werden. Das hat mir gut gefallen, und die Streiche, die sie Jake spielt, um ihn loszuwerden, weil sie der Meinung ist, keinen Bodyguard zu brauchen, haben mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht.
Zwischendurch hat das Buch jedoch auch immer wieder kleine Längen, vor allem, wenn Jake immer wieder durchkaut, warum er Cami nicht haben kann, und sich dann wiederum selbst davon überzeugt, dass ihm diese Gründe egal sind.
Die Sexszenen werden ab der Hälfte immer mehr und sind ansprechend geschrieben. Meiner Meinung nach hätten sie aber nicht ganz so zahlreich sein müssen, denn die Handlung kann auch gut mit weniger leben.
Das Ende fand ich wirklich toll geschrieben und hat mir sehr gut gefallen, es war der perfekte Abschluss zur Geschichte
Fazit: “Mit allem, was ich habe” ist ein Liebesroman mit spannenden Elementen und gut ausgearbeiteten Charakteren mit lediglich einigen kleinen Längen und teilweise ein wenig zu viel Sex und auch Süßholzraspeln, der mich im Großen und Ganzen aber überzeugen konnte und mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.
Ich danke NetGalley und dem Harper Collins Germany Verlag für die Zurverfügungstellung des Lesexemplares.

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