Rezension: “ohne ein einziges Wort” von Rosie Walsh

 
Inhalt:

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Deutsche Erstausgabe

Aus dem Englischen von Stefanie Retterbush
Originaltitel: The Man Who Didn’t Call
Originalverlag: Mantle, Pan Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48738-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 14.05.2018

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Quellenangabe

 

Ich hatte bereits vor Erscheinen schon viel über das Buch gehört und freue mich daher sehr, dass ich es bei einer Buchverlosung bei lovelybooks gewinnen durfte.

 

Die Geschichte startet auch sehr spannend und setzt sich dann kapitelweise abwechselnd in der Gegenwart und ab dem Zeitpunkt von Sarahs und Eddies Kennenlernen fort, bis der Leser dann in der Gegenwart verbleibt.

 

Knapp die Hälfte hat sich aber leider auch sehr gezogen, war zu langatmig und als ich kurz davor war, das Buch weiterzulesen (trotz meiner Neugier zu erfahren, was passiert war), gab es eine 180 Grad-Wendung in der Handlung, und ab dann hat mich die Geschichte dann voll gepackt und ich habe sie in einem Schwung ausgelesen.

 

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, und ich konnte mich wunderbar in die Charaktere einfühlen. Dadurch, dass man lange nicht erfährt, was eigentlich passiert war, dass Eddie sich nicht mehr meldete, ist man neugierig zu erfahren, was dahinter steckt.

 

Ich möchte über die Handlung selbst auch nicht mehr erzählen, um nicht zu spoilern, ich kann für mich sagen, dass die Wendung in der Geschichte für mich der Knackpunkt war, der das Buch noch gerettet hat.

 

Fazit: “ohne ein einziges Wort” ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und durch eine absolut unvorhersehbare Wendung in der Handlung erst so richtig gut wird. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, und durch die Erzählung aus beider Sicht konnte man sich gut in die Protagonisten versetzen. Ein Punkt Abzug gibt es dafür, dass sich knapp die Hälfte doch sehr gezogen hat. Trotzdem vergebe ich eine volle Leseempfehlung.

 

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