Rezension: “Play on – dunkles Spiel” von Samantha Young

Inhalt:

Die junge Amerikanerin Nora O’Brian kam der Liebe wegen nach Edinburgh –  und um ihren großen Traum zu verfolgen. Drei Jahre später ist ihr nichts davon geblieben, außer Schuldgefühlen und großer Trauer. Bis der erfolgreiche Musikproduzent Aidan Lennox in ihr Leben tritt: gutaussehend, gebildet und sexy as hell. Beide haben schwere Verluste hinter sich und suchen Leichtigkeit, Liebe und Leidenschaft. Aber dann schlägt das Schicksal erneut zu, und Aidan verschwindet einfach. Nora fällt in ein tiefes Loch. Um sich daraus zu befreien, beschließt sie, endlich ihren Traum wahr zu machen: Sie studiert und spielt Theater. Die Gedanken an Aidan verbannt sie in den hintersten Winkel ihres Herzens. Doch dann taucht Aidan wieder auf, und ER scheint wütend auf SIE zu sein… Wie zur Hölle kann das sein?
Taschenbuch
Klappenbroschur
480 Seiten
Play On
Aus dem Englischen übersetzt von Nina Bader.
ISBN-13 9783548291222
Erschienen: 09.02.2018
auch als ebook erhältlich

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Quellenangabe

meine Meinung:

Ich mag die Bücher der Autorin sehr gerne, und freute mich sehr, als diese Geschichte erschien – sie ist in sich abgeschlossen und unabhängig von ihrer Edinburgh-Love-Serie, auch wenn die Handlung hier ebenfalls in Edinburgh spielt.
Die Autorin hat einen gewohnt locker-leichten Schreibstil, und sie versteht es, ihre Charaktere packend zu schildern, sodass man mit ihnen mitlebt und -leidet.
Besonders Nora mochte ich sehr gerne, sie musste in ihrem jungen Leben bereits viel mitmachen. Sie macht eine tolle Wandlung durch, wird erwachsen, und das fand ich richtig gut umgesetzt.
Die Handlung hat ein paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, sie hat romantische und emotionale Momente, aber auch welche, bei denen ich teilweise die Beweggründe von Nora nicht so ganz nachvollziehen konnte, weil sie einfach zu stur war. Und obwohl die Protagonisten wirklich gut ausgearbeitet wurden, konnte ich die Liebe zwischen den beiden nicht so ganz fühlen, ein kleines Bisschen fehlte mir. Auch die Wendung am Ende der Handlung war ein wenig zu einfach gelöst, mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.
Fazit: “Play on” ist ein Buch, in das man richtig hineinkippen kann, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat einen fesselnden Schreibstil, Charaktere, in die man sich hineinfühlen kann, eine Handlung, die die gesamte Gefühlspalette abdeckt. Trotzdem hat mir ein kleines Bisschen gefehlt, und eine Wendung gegen Ende war etwas zu einfach. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.
Ich danke NetGalley und dem Ullstein-Verlag für das Leseexemplar.