Rezension: “Redwood Love – es beginnt mit einem Blick” von Kelly Moran (Redwood Love 1)

Inhalt:

Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …


Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben – der erste Band der Redwood-Love-Trilogie.


Verlag Rowohlt Polaris
Genre Frauen-/ Liebesroman
Erscheinungstermin 01.09.18
Seitenanzahl 384
ISBN 978-3-499-27538-8
ISBN (E-book) 978-3-644-40495-3
Preis 12,99 €
Preis (E-book) 4,99 €
Format (E-book) ePub, Mobi

Cover, Klappentext und Buchinfo von Vorablesen

Quellenangabe

Ich bedanke mich bei Vorablesen und beim Verlag für das Leseexemplar.


meine Meinung:

Mir hat der Ausflug nach Redwood viel Spaß gemacht. Die Handlung wird aus Averys und Cades Sicht erzählt, der Star der Geschichte ist allerdings Averys autistische Tochter Hailey. Die Autorin hat sehr einfühlsam über den Umgang mit ihr erzählt, und ich fand es einfach wunderbar zu beobachten, wie komplikationslos Hailey in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.

Auch Averys Eingliederung in die Gemeinde erfolgt ohne Probleme, und nicht nur einmal musste ich schmunzeln angesichts dessen, dass eine ganze Ortschaft weiß, was man getan hat oder nicht, und jeder über jeden informiert ist – in Zeiten von Twitter und Co. geht das natürlich noch einfacher und spiegelt perfekt den Umgang miteinander in kleinen Ortschaften wieder.

Der Schreibstil ist angenehm locker-leicht, und ich konnte mich in die Charaktere sehr gut einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen.

Die wenigen erotischen Szenen sind ansprechend geschrieben, und allgemein spürt man das Prickeln zwischen den beiden und wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen.

Auch die Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet, ich schmunzelte über Cades Mutter und deren beiden Schwestern, die die Ereignisse von Redwood bestimmen, ich mochte seine Brüder Cade und Flynn, und ich verliebte mich wie gesagt in Hailey, bei deren Entwicklung mir manchmal die Tränen in die Augen stiegen.

Einzig, dass man über den anfänglich von Hailey geretteten Welpen nicht mehr allzuviel liest, hat mich ein wenig gestört, der Lesefreude aber keinen Abbruch getan.

Fazit: “Redwood Love” ist ein bezaubernder und romantischer Liebesroman mit liebenswerten Protagonisten, der mir von Anfang an sehr gut gefallen hat. Teils ist die ganze Geschichte nicht immer ganz realistisch und manchmal auch ein klein wenig kitschig – aber manchmal braucht es genau solche Liebesromane – welche, die einen zum Lachen und Weinen bringen, ohne riesengroßes Drama unterhaltsam und witzig sind, und die einen zum Träumen bringen. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Fortsetzung mit der Geschichte von Cades Bruder Flynn.



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