Rezension: “Stepbrother dearest” von Penelope Ward


Inhalt

Greta freut sich auf das letzte Jahr an der Highschool, denn ihr Stiefbruder Elec, dem sie noch nie begegnet ist, zieht für das Abschlussjahr von Kalifornien zu ihnen nach Boston. Doch Elec stellt sich als rebellischer Macho heraus, der jeden Abend ein anderes Mädchen mit nach Hause bringt – am meisten aber stört Greta die Art, wie ihr Körper auf ihn reagiert. Und als eine gemeinsame Nacht alles verändert, ist es auch um ihr Herz geschehen. Doch so schnell wie Elec in Gretas Leben getreten ist, so schnell verschwindet er auch daraus. Jahre später begegnet sie ihm wieder und muss feststellen, dass aus dem Teenager ein Mann geworden ist, der immer noch die Macht besitzt, ihr Herz in tausend Teile zu zerbrechen …

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442484391
ISBN-13: 978-3442484393
auch als ebook erhältlich

Ich habe das ebook in der englischen Fassung gelesen.

Cover, Klappentext und Buchinfo von amazon
Quellenangabe

meine Meinung

Ich habe das Buch bereits 2014 in der englischen Fassung gelesen.


Seit langem hat mich kein Buch mehr so gefesselt, dass ich es nicht weglegen konnte und fast die Nacht durchgelesen habe.

Das war mein erstes Buch von Penelope Ward und ich habe es gekauft, nachdem nach Erscheinen in relativ kurzer Zeit relativ viele deutsche Rezensionen waren, obwohl das Buch in englisch ist.

Obwohl es beginnt wie viele andere Bücher auch – junges Mädchen lernt einen “bad boy” kennen, der auch noch ihr Stiefbruder ist, und fühlt sich zu ihm hingezogen, obwohl er sie immer wieder von sich stößt – entwickelt die Geschichte im Laufe der Zeit eine solche Eigendynamik, dass man darin immer tiefer versinkt und nicht aufhören kann zu lesen.

Ich konnte mich mit Greta und Elec sehr gut identifizieren, konnte sehr gut nachvollziehen, warum ihre Handlungen so waren, wie sie waren. Da war keine Stelle, die unglaubwürdig gewesen wäre oder schwülstig, oder unpassend. Hier werden tiefe Gefühle dargestellt, sowohl Liebe als auch Hass, Mitgefühl und Schuld. Greta, die ihr Herz auf der Zunge trägt, und im Gegensatz dazu Elec, der sich nur schwer öffnen kann und bei dem einem dann fast das Herz stehen bleibt, als er es dann tut – die beiden haben mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

Einfach wunderbar, unbedingte Leseempfehlung!

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