Rezension: “whatever you want” (Winston brothers 4) von Penny Reid

Inhalt:

 

Beau Winston ist wirklich der netteste und charmanteste Typ der Welt. Normalerweise. Denn obwohl er der beliebteste Winston in Green Valley ist, ist sein Leben neuerdings ein Spießrutenlauf. Und das liegt nur an der Frau, die sein Bruder als neue Mechanikerin in der gemeinsamen Autowerkstatt eingestellt hat. Shelly Sullivan ist niemals nett und schon gar nicht charmant. Sie beendet keine Unterhaltung ohne bissige Bemerkung und ist sowieso eher ein Tier- als Menschenfreund. Beau will sie raus seinem Laden, raus aus Tennessee und raus aus seinem Leben haben. Aber bald merkt er, dass sich unter dieser harten Schale ein wunderschöner, todunglücklicher und verführerischer Kern verbirgt. Und einmal hinter die Fassade geblickt, kann Beau nicht mehr wegschauen.

 

450 Seiten,
Erschienen im Oktober 2018
Übersetzt von Sybille Uplegger
ISBN 978-3-95818-273-8

 

Cover, Klappentext und Buchinfo mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Ich bedanke mich bei NetGalley und dem Verlag für das Leseexemplar.

 

Es handelt sich  hier um den vierten Band der Winston brothers-Reihe, der in sich abgeschlossen ist und unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann.

 

Meine Rezensionen zu den Vorbänden findet ihr hier:

Band 1 – “Wherever you go” 

Band 2 – “Whatever it takes”

Band 3 – “Whatever you need”

 

meine Meinung:

 

Hier ist er nun – der vierte Band und der Teil, in dem es um Beau, den immer liebenswerten und charmanten jungen Mann und Zwillingsbruder von Duane geht. Ich habe mich sehr auf ihn gefreut, auch deshalb, weil der Leser im vorigen Band bereits auf ihn und Shelly eingestimmt wurde.

Die Handlung läuft eine Zeitlang parallel zu Band 3 und Cletus´ Geschichte. Was mir aber gut gefällt, ist, dass die Autorin trotzdem keine Spoiler zu Band 3 verfasst hat und man dieses Buch durchaus als Einzelband lesen kann.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, und ich habe mich rasch eingelesen, umso mehr, als mir natürlich die Geschwister von Beau schon bekannt waren. Die Handlung wird abwechselnd aus Beaus und Shellys Sicht erzählt und ermöglicht es somit sehr gut, sich in beide hineinzuversetzen.

Es ist meiner Meinung nach die am meisten ernste Geschichte, womit ich schon ein wenig gerechnet hatte, weil gerade Bau der Freundliche und Charmante unter den Geschwistern ist, dem bisher in Sachen Frauen keine Steine in den Weg gelegt wurden. Doch mit Shelly hat er es alles andere als einfach. Ich mochte sie unheimlich gern, wer sie mal näher kennenlernt, merkt, dass ihre schroffe und unnahbare Fassade eine warmherzige Frau verbirgt.

Doch trotz der intensiven Geschichte, die mich teilweise auch zu Tränen rühren konnte, hat sie mich nicht so gepackt wie die vorherigen Bände. Vielleicht deshalb, weil Beau eine zu große Wendung durchmacht, mit allen Mitteln versucht, an Shelly heranzukommen und sich meiner Meinung nach auch ein wenig verbiegt. Shelly wiederum, die eine schwere Zeit hinter sich hat, konnte mich durchaus von sich überzeugen – sie bleibt sich treu, und das hat mir sehr gut an ihr gefallen.

 

Fazit: “Whatever you want” ist für mich persönlich der schwächste Band der Serie, was aber nicht heißt, dass er mir nicht gefallen hätte – er konnte mich lediglich nicht ganz so überzeugen wie die Vorbände. Mein Lieblings-Winston ist immer noch Cletus aus Band 3, der für mich am authentischsten war. Die Geschichte von Beau und Shelly ist ernster als die anderen, fesselt und vermag den Leser alle Emotionen zu vermitteln, weshalb ich eine Leseempfehlung vergebe.

 

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