„Sexy filthy Boss“ von Piper Rayne

„Sexy filthy Boss“ von Piper Rayne

Ich liebe die Baileys-Reihe des Autorinnen-Duos und habe mich daher sehr gefreut, dass mit der „White Collar“-Reihe eine neue Serie startet. Es handelt sich hier um einen Ableger der „Saving Chicago“-Reihe, die Protagonisten sind die Cousins der Protagonisten der dortigen Reihe.

Enzo ist einer der Chefs einer Werbeagentur. Wenn er es schafft, einen großen Werbedeal an Land zu ziehen, winkt ihm die Beförderung zum Juniorpartner. Doch das schafft er nur mit der Unterstützung von Annie, der bei einem erfolgreichen Deal die Beförderung winkt. So nehmen die Dinge ihren Lauf und die gegenseitige Anziehung der beiden zu.

Ich habe mich sehr gefreut, mit diesem Buch wiederum in eine neue Serie des Autorinnenduos Piper Rayne zu starten (zu gern würde ich wissen, welche beiden Autorinnen da wirklich dahinter stecken 🙂 ). Sie haben einen flüssigen und witzig-spritzigen Schreibstil, der es einem leicht macht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Durch die abwechselnde Schilderung der Handlung aus Enzos und Annies Sicht fiel es mir leicht, mich in die beiden hineinzuversetzen.

Ich mochte die beiden sehr und ich hatte sie schnell in mein Herz geschlossen. Enzo lernt zum ersten Mal eine Frau kennen, die ihm Kontra gibt, die ihm nicht zu Füßen fällt, und eine eigene Meinung vertritt. Er muss sich um Annie bemühen, und das hat mir sehr gefallen. Annie hingegen ist eine junge Frau, die weiß, was sie will – sie ist großherzig, Familie geht ihr über alles, aber sie ist nicht bereit, ihre Karriere zugunsten eines Mannes hintanzustellen. Somit besteht zwischen den beiden eine durchaus explosive Anziehung.

Die Handlung schreitet rasch voran, und mir hat gut gefallen, dass die beiden nicht gleich zu Beginn ins Bett fallen, sondern dass es doch etwas dauert. Auch die Tatsache, dass sich die Geschehnisse über mehrere Wochen ziehen, lässt dies nicht überhastet wirken, sondern alles in einem angemessenen Zeitrahmen.

Gegen Ende der Geschichte passiert jedoch etwas, was meiner Ansicht nach unnötiges Drama in die Geschichte gebracht hat – ich konnte die Reaktion auch nicht nachvollziehen. Und so schnell, wie das Drama da war, war es auch wieder gelöst. Ich hatte das Gefühl, dass hier einfach noch ein paar Seiten zusätzlich generiert werden sollten.

Trotz dieses kleinen Mankos ist „sexy filthy boss“ eine Office-Liebesgeschichte, die mich durchaus unterhalten konnte und mir mit seinem spritzigen Schreibstil schöne Lesestunden gebracht hat. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Cover, Klappentext und Buchinfo findet ihr hier.

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