“the day he came back” von Penelope Ward (englisch)

the day he came back Penelope ward Lesen und Träumen

Inhalt

Ich habe das Buch in der englischen Fassung gelesen. Die Inhaltsangabe habe ich aus dem Englischen übersetzt.

Es war der Sommer meines Lebens. Ich hatte den Mann meiner Träume gefunden. Unglücklicherweise war er auch der Sohn meiner Arbeitgeber – und damit kam er für mich nicht in Frage. Aber Gavin war ein Rebell. Er wusste, dass seine Mutter ihn enterben würde, wenn sie das mit uns jemals herausfinden würde. In seinen Augen mussten wir einfach nur vorsichtig sein.
Er hat mich niemals so behandelt, wie es seine Mutter tat – als angestellte Haushaltshilfe. Stattdessen hob er mich auf ein Podest und liebte mich mehr, als ich jemals in meinem Leben geliebt worden war.
Was das für ein Sommer war: bis er endete – schlecht.
Es war niemals vorgesehen, dass ich Gavin nochmals sehen würde. Aber das hielt mich nicht davon ab, zehn Jahre lang jeden Tag an ihn zu denken. Ich wusste nur wenig über sein jetziges Leben, nur, dass er einen Ozean entfernt eine Firma gegründet hatte.
Durch eine Wendung des Schicksals arbeitete ich nun wiederum am selben Ort, an dem unsere Liebe eine Dekade zuvor begonnen hatte. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bevor ich ihn wiedersehen würde. Aber ich war nicht vorbereitet … was, wenn er mich hasste? … was, wenn er nun jemand Anderen hatte? … ich war nicht vorbereitet auf das Ungewisse. Und vor allem – ich war nicht darauf vorbereitet, dass er heute zurückkommen würde.

Taschenbuch: 334 Seiten
Verlag: Independently published (19. Juli 2019)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1079141146
ISBN-13: 978-1079141146

Cover, Klappentext, Buchinfo: Quellenangabe

meine Meinung

Ich mag die Bücher der Autorin (auch in Zusammenarbeit mit Vi Keeland) und habe schon ein paar von ihr gelesen. Manche fand ich toll, andere wiederum nicht so – “the day he came back” ist leider wieder eins von denen, die mich nicht ganz überzeugen konnten.

Die Autorin hat die Handlung in zwei Abschnitte geteilt – auf einen Prolog der Gegenwart folgt ein Teil in der Vergangenheit, schildert das Kennenlernen der beiden zehn Jahre zuvor, und wie sich ihre Liebe entwickelt. Dann folgt der Sprung in die Gegenwart, und wir lesen über die beiden ab dem Zeitpunkt, als Gavin nach seiner Heimkehr plötzlich vor Raven steht.

Die Geschichte wird sowohl aus Ravens, als auch aus Gavins Sicht erzählt. Diesen Erzählstil mag ich sehr gern, weil er die Möglichkeit bietet, sich in die Charaktere gut hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen zu können. So auch hier, wenn wir über den Tumult in Ravens Gefühlsleben erfahren, nachdem sie Gavin nach zehn Jahren wieder gegenüber steht.

Trotzdem jedoch konnten mich die beiden nur bedingt überzeugen, denn ich fand die Geschichte viel zu rasch abgespult. Die Gefühle, die die beiden verbindet, kamen nicht bei mir an, und vor allem bei Raven konnte ich nicht unbedingt nachvollziehen, was an ihr so besonders ist. Die Handlung selbst plätschert eher vor sich hin, lange Phasen passiert nichts, und

Vor allem der Teil in der Gegenwart hätte meiner Meinung nach etwas mehr sein können, denn gerade hier hätte ich gern noch mehr über die beiden gelesen.

Fazit: “the day he came back” ist ein Buch der Autorin, das mich nur bedingt überzeugen konnte. Es verlief alles viel zu rasch, und obwohl sich die Geschichte wirklich fesselnd lesen lässt, fehlten mir auf jeden Fall die Gefühle, um die Charaktere wirklich lieben zu können. Dieses Mal leider eher ein Flop der Autorin. Ich bin trotzdem gespannt auf ihr nächstes Werk, das mich dann hoffentlich wieder überzeugen wird.