„Tote Dichter küsst man nicht“ von Mirya

„Tote Dichter küsst man nicht“ von Mirya

Inhalt:

Bücher sind Chiaras Lebensinhalt, ihre Familie und ihre besten Freunde. Auch die Liebe kennt sie nur von den Helden aus ihren Büchern. Als Chiara Leonardo begegnet, dem Assistenten, der ihre Doktorarbeit über Dante betreuen soll, sieht sie sich mit einem äußerst unverschämten Mann konfrontiert. Er tut alles, um ihr beruflich Steine in den Weg zu legen. Chiara findet ihn vom ersten Moment an unausstehlich, wenn er doch nur nicht so attraktiv wäre …

Zwischen ABBA-Songs und Dantes Gesängen landet Chiara in ihrer ganz persönlichen Hölle. Nun muss sie sich entscheiden: romantische Schwärmerei oder sinnliches Begehren, Kopf oder Bauch?

meine Meinung:

Mich hatte an diesem Buch der Klappentext angesprochen, der eine amüsante Liebesgeschichte versprach. Leider muss ich aber sagen, dass dieses Versprechen meiner Ansicht nach nicht gehalten wurde.

Chiara ist eine junge Lehrerin und macht nebenbei ihren Doktor. Als ihr Leonardo als ihr Doktorvater beigestellt wird, knallt es in der ersten Minute zwischen den beiden. Denn er wirft ihren bisherigen Entwurf in den Müll und verlangt von ihr, nochmal von vorn zu beginnen. Und so sehr ich Chiaras Reaktion auch nachvollziehen konnte, handelt sie trotzig wie ein kleines Kind, was meiner Ansicht nach gar nicht zu ihr passt. Denn gegenüber ihren Schülern tritt sie selbstbewusst und souverän auf.

Mit Leonardo hingegen wurde ich nicht so ganz warm. Er war mir zu kalt, und das änderte sich auch im Laufe der Handlung nur wenig.

Womit ich hingegen überhaupt nicht klargekommen bin, war der Schreibstil. Ich empfand ihn als hektisch, ein wenig chaotisch und teils langatmig. Es fiel mir manchmal schwer, dem roten Faden zu folgen.

Ich persönlich kann für dieses Buch hier leider keine Leseempfehlung vergeben, es konnte mich einfach nicht fesseln – leider.

Quellenangabe findest du hier.

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