„Wenn ich nicht mehr bin“ von Emily Bleeker

„Wenn ich nicht mehr bin“ von Emily Bleeker

Inhalt:

Lieber Luke, lass mich dir als Erstes sagen, dass ich dich liebe … Ich wollte dich nie verlassen …

Luke Richardson kehrt nach der Beerdigung seiner geliebten Frau Natalie nach Hause zurück und muss ihre drei gemeinsamen Kinder nun allein großziehen. Aber auf eines ist er nicht vorbereitet: einen blauen Umschlag mit der Handschrift seiner Frau, der auf dem Boden ihres Hauses auf ihn wartet.

Der darin enthaltene Brief, den Natalie am ersten Tag ihrer Krebsbehandlung vor einem Jahr geschrieben hat, ist nur der erste von vielen. Luke ist überzeugt davon, dass die Briefe tatsächlich von seiner Frau stammen, aber wer bringt sie ihm? Und was hat es mit dem mysteriösen Mann auf sich, den Natalie kurz vor ihrem Tod kontaktiert hat? Entschlossen begibt sich Luke auf die Suche nach Antworten und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das ihn dazu bringt, alles infrage zu stellen, was er über Natalie zu wissen glaubte.

meine Meinung:

An diesem Buch hat mich in jedem Fall der Klappentext gereizt, der mir eine emotionale und vielleicht auch geheimnisvolle Geschichte versprach. Das wurde auch eingehalten.

Die Idee, dass Todkranke den Hinterbliebenen Briefe für die Zeit nach dem Tod hinterlassen, war mir nicht neu, trotzdem war ich sehr gespannt darauf, wie es in Lukes und Natalies Fall ablaufen würde.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, ruhig und unaufgeregt, trotzdem war es keinen Moment langweilig zu lesen. Im Gegenteil, sie hat so viele Plottwists eingebaut, dass man niemals sicher sein konnte, wie es im nächsten Kapitel weitergehen würde. Denn Natalie hatte einige Geheimnisse vor ihrem Tod, die sie Luke in ihrem Briefen nun verriet, und die Art und Weise, wie das passierte, hat mich immer nur gespannt darauf gemacht, wie es weitergehen wird, welches Geheimnis als nächstes ans Licht kommt.

Die Handlung selbst beginnt am Tag der Beerdigung, und von Natalies Krankheit und dem Zusammenleben erfährt man eher nebenbei. Durch Rückblicke in die Vergangenheit erfährt man als Leser vom Kennenlernen und Zusammenleben der beiden.

Die Emotionen kamen gut bei mir an und haben es mir leicht gemacht, in die Charaktere einzutauchen und sie bei ihrer Entwicklung zu beobachten.

Im Gesamten vergebe ich gern eine Leseempfehlung.

Quellenangabe zum Buch findest du hier

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